Radiowellentherapie

Die Radiowellentherapie bieten wir als moderne, schonende Therapie seit vielen Jahren an. Bei einem bestimmten Personenkreis ist diese Methode eine Alternative zum traditionellen chirurgischen Eingriff.

Das Besondere an der Radiowellentherapie ist, dass die erkrankte Stammvene nicht entfernt wird. Ein Katheter gibt bipolare Radiofrequenzenergie direkt in die Venenwand ab. Durch die gezielte, kontrollierte Erwärmung der Venenwände auf Temperaturen zwischen 60°C und 85°C wird die Vene schonend von innen verschlossen und das Risiko von Verbrennungen minimiert.

Nach bisheriger Expertenmeinung scheint es so zu sein, dass bei der Radiowellentherapie unerwünschte Nebenerscheinungen seltener vorkommen.

  • Hautverbrennungen
  • Pigmentierungen
  • Venenentzündungen

Abweichend von den Standard-Operationen sind folgende Punkte:

  • Der Eingriff dauert insgesamt 30 – 40 Minuten und kann ambulant durchgeführt werden
  • Der Eingriff wird vorzugsweise in Tumeszenz-Lokalanästhesie durchgeführt
  • Ein Leistenschnitt bzw. Crosssektomie wird im Regelfall nicht durchgeführt
  • Eine Kontrolle erfolgt in der Regel am Tag nach dem Eingriff
  • Der Patient trägt 10 Tage einen Kompressionsstrumpf

Befunde, bei denen das Verfahren in Betracht kommt:

  • Stammvenenerkrankung und massiver Adipositas (Fettleibigkeit)
  • Patienten mit bestimmten Formen neu auftretender Krampfadern
  • Sehr junge Patienten mit operationswürdiger Stammvenenerkrankung
  • Patienten, die eine Strippingoperation ablehnen
  • bei älteren Patienten mit drohendem offenen Bein und offenem Bein

Studien konnten zudem zeigen, dass postoperative Schmerzen, Blutergüsse, Venenentzündungen und Nervenmissempfindungen ebenfalls weniger häufiger auftreten.