Ursachen
Die Natur hat es den Venen schwer gemacht, ihre Aufgabe zu erledigen. Der Transport des Blutes zum Herzen ist für die dünnwandigen Venen nicht gerade einfach. Sie brauchen dafür die Hilfe der Beinmuskeln. Bei unserer bewegungsarmen Lebensweise reichen unsere Bewegungen häufig nicht aus, um den Venen genügend zu helfen. Die Folge ist, dass sich Blut in den Venen staut. Die Venen werden immer dicker und entwickeln sich zu Krampfadern.
Für das primäre Krampfaderleiden wird eine erbliche Veranlagung (genetische Disposition) angenommen. Sekundäre Krampfadern entstehen als Spätfolge einer tiefen Beinvenenthrombose. Auslöser für die Bildung von Krampfadern ist meist ein Venenklappendefekt.
Risiko-Faktoren
- Vererbung
- Weibliche Geschlechtshormone
- Mehrfache Schwangerschaften
- Bewegungsmangel und Übergewicht
- Alter und Rauchen
Einteilung der Krampfadern
- Stammvenenkrampfadern
- Perforationsvene/ -krampfader
(s. Venenlexikon) - Astkrampfadern
- Besenreiserkrampfäderchen
Folgeschäden:
Krampfadern sind nicht nur ein Schönheitsmakel. Sie können zu ernsthaften Folgeschäden führen:
- Venenentzündung
- Tiefe Beinvenenthrombose
- Lungenembolie
- Offenes Bein (Ulcus cruris)
- Überlastung des tiefen Venensystems mit Schädigung der tiefen Venen


