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Donnerstag, 09. September 2010

Lasertechnik

Laserbehandlung

Seit 1961 die ersten Laser in Betrieb genommen wurden, ist deren Entwicklung rasant fortgeschritten. Zuerst wurden sie nur in Forschung und Technik eingesetzt. Schnell erkannte man aber ihren Nutzen für die Medizin. Sie bekam mit dem Laser ein Instrument an die Hand, das kleinste Hautstrukturen erfolgreich behandeln kann. In der ästhetischen Lasermedizin ist der Laser auch deshalb so beliebt, weil er keine Narben hinterlässt.

Was ist ein Laser?
Der Begriff kommt aus dem Amerikanischen und ist die Abkürzung für light amplification by stimulated amission of radiation.

Alle Laser wirken im Endeffekt über die Umsetzung von Lichtenergie in Wärme. Ein Laser erzeugt kontrollierte Lichtwellen von nur einer Wellenlänge. Dabei werden gleichartige Atome angeregt, Licht parallel in eine Richtung abzustrahlen. Der Laser – ein  Lichtverstärker. Laserstrahlen sind farbrein und sehr energiereich.

Wie wirkt ein Laser?
Intensiv gebündelte Laserstrahlen können in kürzester Zeit Gewebe durchtrennen und ausbrennen, ohne das umliegende Gewebe zu verletzen. Laserstrahlen können genau definierte Hautbereiche abtragen und unter der Haut gezielt Pigmentierungen zerstören. Dabei bleiben die darüber liegenden Hautschichten unberührt und unverletzt. Beispiel: Wenn Laserlicht auf Gewebe gerichtet wird, dass eigentlich nicht auf diese Wellenlänge reagiert, wird in kürzester Zeit dem Gewebe Wasser entzogen. Jetzt kann die Haut problemlos abgetragen werden.   

Mit einer kurzen Laserimpulsdauer werden Pigmente in kleinere Teile zersprengt oder einzelne Zellen zerstört, die dann vom Körper abgebaut werden. Zudem kann der Facharzt mit Laserstrahlen kleine Blutgefäße, etwa Besenreiser oder Couperose, verschweissen und somit entfernen.