Qualitätsbericht
Alle Krankenhäuser sind seit dem Jahre 2005 vom Gesetzgeber gem. § 137 SGB V verpflichtet, im Abstand von zwei Jahren einen strukturierten Qualitätsbericht zu veröffentlichen.
Damit stehen den Krankenkassen, der Kassenärztlichen Vereinigung sowie Versicherten und Patienten für vergleichbare Auswertungen und Bewertungen Daten und Fakten aller Krankenhäuser zur Verfügung.
Im hier vorliegenden Qualitätsbericht zeigen wir Ihnen mit medizinischen Struktur- und Ergebnisdaten die Leistungsfähigkeit und Patientenorientierung unseres Hauses. Mit unserem Qualitätsbericht 2010 bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich umfassend über das Leistungs- und Servicespektrum unseres Krankenhauses zu informieren.
Den Qualitätsbericht der Capio Klinik im Park für das Jahr 2010 können Sie sich
hier: herunterladen
Qualitätsmanagement
In der Klinik im Park arbeitet ein großes Ärzteteam zum Wohle des Patienten zusammen. Diese Teamarbeit ist ein Garant für die qualitätsorientierte Behandlung der Patienten.
Unser Personal ist seit Jahren für seine ausserordentliche Liebenswürdigkeit und Patientenorientiertheit bekannt. Sowohl die Ärztliche Leitung als auch die Verwaltungsleitung der Klinik legen größten Wert darauf, dass der Patient im Vordergrund aller Bemühungen steht.
Qualitätsstandards
Trotz größter Sorgfalt kann es nach einer Operation vereinzelt zu Komplikationen kommen, die eine weitere Behandlung erfordern. Die Komplikationsraten und Rezidivquoten (Wiederauftreten von Krampfadern) sind in Venenfachkliniken auch im internationalen Vergleich beispielhaft niedrig – unter 3 Prozent.
In einer Untersuchung am Dermatologischen Institut der Universitätsklinik Bochum durch PD Dr. Markus Stücker wurde festgestellt, dass auch die Rezidivquote (erneutes Auftreten von Krampfadern) bei spezialisierten Venenärzten bedeutend geringer ist als bei nicht spezialisierten Operateuren.
(www.derma.de/bochum)
Die Leitsätze der Studie:
- In 64 Prozent der nachoperierten Fälle war während der ersten Operation nicht sachgerecht gearbeitet worden.
- Lediglich bei 24 Prozent der Rezidivfälle war die Ursache eine nicht beeinflussbare Gefäßneubildung.
- In 12 Prozent der Fälle konnte trotz einer Gewebeanalyse die Rezidivursache nicht geklärt werden .
Zu den vorübergehend auftretenden Komplikationen gehören: Nachblutungen und Blutergüsse, Wundinfektion, Überempfindlichkeit gegen das Betäubungsmittel sowie vorübergehende Störung der Gefühlsnerven. Ernste Komplikationen wie Thrombosen, Embolien, Gefäßverletzungen oder heftige allergische Reaktionen treten extrem selten auf.
Die Klinik im Park Hilden, Venenzentrum Nordrhein-Westfalen, setzt nur medizinisch gesicherte (evidence based) Behandlungsverfahren ein. Sie entsprechen den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie sowie der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und berücksichtigen die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse.

