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Capio Klinik im Park

Hagelkreuzstr. 37
40721 Hilden
Tel. +02103 896-0 
E-Mail: info.ckip@de.capio.com

Medizin & Pflege
Capio Klinik im Park

Erkrankung & Behandlung

Die Capio Klinik im Park gehört zu den führenden Venenkliniken Deutschlands. Sie hat sich seit 30 Jahren erfolgreich auf Diagnostik und Therapie von Venenerkrankungen, wie Krampfadern, Besenreisern und offenen Beinen, spezialisiert und verfügt über das gesamte Angebot moderner und bewährter Therapien bei Venenerkrankungen.

Welche Diagnostikverfahren gibt es?

Die Voruntersuchung der Venen und Arterien wird ambulant durchgeführt. Sie dauert ca. eine Stunde und ist risikolos und schmerzfrei. Es werden hochspezialisierte Diagnostikverfahren auf Ultraschall- und Infrarotlicht-Basis eingesetzt.

Danach werden die erforderlichen Therapiemöglichkeiten aufgezeigt und, falls eine OP unumgänglich ist, alle modernen und bewährten Operationstechniken erörtert. Sofern Sie gesetzlich versichert sind, bringen Sie bitte Ihre Krankenversichertenkarte sowie bereits vorhandene Befundberichte zum Untersuchungstermin mit.

Mittels Infrarotlicht werden Volumenschwankungen der venösen Gefäße im Unterhautfettgewebe untersucht. Hiermit können Gefäßveränderungen im tiefen und oberflächlichen Venensystem aufgedeckt werden. Es kann überprüft werden, ob der venöse Blutkreislauf intakt oder gestört ist. Vor einer geplanten Krampfaderoperation kann man zudem feststellen, ob der Eingriff zu einer Verbesserung bzw. Normalisierung des venösen Blutkreislaufes führen wird.

Es handelt sich um eine nicht-invasive Methode zur indirekten Messung von Volumenänderungen in den Venen. Nach Anlegen von Staumanschetten am Oberschenkel und Messmanschetten am Unterschenkel können die Ruhedurchblutung, die venöse Kapazität des Gefäßsystems, als auch der venöse Ausstrom überprüft werden. Man kann so feststellten, ob sich bei vorliegendem Krampfaderleiden vermehrt Blut im Bein angesammelt hat, ob eine tiefe Beinvenenthrombose - frisch oder alt - vorliegt und, ob eine durchgeführte Behandlung zu einer Verbesserung der venösen Kreislaufsituation geführt hat.

Nach Punktion einer Fuß- bzw. Unterschenkelvene können die Venendruckverhältnisse an den Beinen in Ruhe und unter Aktivierung der Gelenk- und Muskelpumpe gemessen werden. Diese Untersuchung ist wesentlich präziser als die Lichtreflexionsrheographie. Auch hier können die Erfolgsaussichten einer geplanten Krampfaderoperation präzise vorhergesagt werden. Insbesondere kann überprüft werden, ob eine Krampfaderoperation nicht zu empfehlen ist, weil diese zu einer Verschlechterung des venösen Blutkreislaufes führen würde.

Unter dem Begriff Sonographie werden diagnostische Verfahren zusammengefasst, die mit Schallwellen bestimmter Frequenzen arbeiten. Mit der farbkodierten Duplexsonographie kann sowohl das Gewebe dargestellt werden, als auch die Gefäße mit ihrer Blutstromrichtung farblich sichtbar gemacht werden mit Ausmessen des Gefäßkalibers.

Das Ultraschall-Doppler-Verfahren gibt Auskunft über die Strömungsverhältnisse in den Venen. Eine Sonde leitet von außen Schallwellen ins Beininnere. Sie reflektieren an roten Blutkörperchen, die in den Adern strömen, und zeigen so Richtung und Stärke des Blutstroms an.

Nachsorge

Schutz vor Thrombose / Embolie nach der Entlassung
a) Intensives Bewegen In der ersten Woche - und möglichst auch im gesamten ersten Monat nach der Operation - sollten Sie 4 x täglich 20 Minuten zügig gehen. Auf Dauer empfiehlt sich ein tägliches Bewegungsprogramm von 20 - 30 Minuten.
 
b) Insbesondere in der ersten Woche nach der Entlassung sollte langes Sitzen und Stehen unbedingt vermieden werden (mehr als 2 Stunden).
 
c) Bei Auftreten von stärkeren Schmerzen, stärkerem Bluterguss oder Entwicklung einer oberflächlichen Venenentzündung sollte ggf. erneut Heparin injiziert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder mit Ihrem behandelnden Arzt.

Heimreise
Im Zug nach Möglichkeit die Füße hochlegen und jede Stunde auf- und abgehen.
Im PKW alle zwei Stunden eine kurze Pause einlegen und zügig ca. 15 Minuten gehen.
Bei zukünftigen langen Reisen, insbesondere bei Flug- und Busreisen, empfehlen wir das Tragen von Kompressionsstrümpfen.

Kompressionsverbände
Falls Sie mit Kompressionsverbänden entlassen werden, sollten Sie sie zwei Tage lang Tag und Nacht tragen (fragen Sie bitte Ihren behandelnden Arzt). Anschließend können Sie Kompressionsstrümpfe tragen.

Kompressionsstrümpfe
Kompressionsstrümpfe tragen Sie bitte so lange, wie vom Arzt empfohlen, jedoch nur tagsüber. Bei guter Passform und Bedarf (hygienische Gründe) besteht die Möglichkeit, ein zweites Paar Strümpfe nachzubestellen. Verwenden Sie hierzu die Nachbestellkarte, die Ihren Kompressionsstrümpfen beigefügt ist oder rufen Sie uns an.

Duschen
Ab dem 2. Tag nach der letzten Phlebektomie dürfen Sie täglich duschen. Nach dem Fädenziehen beim Hausarzt zwei Tage lang nicht duschen.

Sport
Zwei Wochen nach der Entlassung können Sie mit sportlichen Aktivitäten langsam wieder beginnen. Ihre Beine bzw. Wunden sollten beim Sport nicht schmerzen.

Schwimmbad
Nach ca. 3–4 Wochen können Sie wieder schwimmen. Das Wasser sollte eine Temperatur von 32 Grad nicht überschreiten. Im Thermalbad viel bewegen und schwimmen. Abschließend kalt duschen.

Sauna
Wenn die Blutergüsse abgeklungen sind (in der Regel nach 3-4 Wochen) können Sie wieder saunieren. Nicht übertreiben. Legen Sie die Beine flach auf die Saunabank. Abschließend ausgiebige kalte Dusche.

Schwangerschaft
Bei Vorbelastung, z.B. bestehendem Varizenleiden auch in geringer Ausprägung, bei Zustand nach Varizenoperation oder Varizenverödung sowie bei Schwellneigung wird zur Prophylaxe das Tragen einer Schwangerschaftskompressionsstrumpfhose von Beginn der Schwangerschaft an empfohlen.

Arbeitsunfähigkeit
Sie werden von uns für eine Woche nach der Entlassung (nach Phlebektomie für drei Tage) krankgeschrieben. Je nach beruflicher Tätigkeit müsste ggf. vom Hausarzt die Arbeitsunfähigkeit verlängert werden.

Nachuntersuchung
Jeder Patient sollte ca. 3 Monate nach der Operation zu einer Nachuntersuchung in die Klinik kommen. Bitte bringen Sie Ihre Kompressionsstrümpfe und ggf. Kompressionsbinden mit. Die Funktion des Venensystems wird erneut überprüft, ggf. Restvarizen verödet oder phlebektomiert. Dabei können unter anderem folgende Verfahren zum Einsatz kommen:

Phlebektomie
(= schnittfreies Operationsverfahren; sog. Häkelverfahren)
Die Astkrampfadern werden mittels kleiner Stiche und Spezialinstrumenten (ähnlich wie Häkelnadeln) herausgezogen. Wenn die Stiche nicht größer als ca. 2 - 3 mm gehalten werden können, so verheilen sie im Idealfall völlig narbenfrei.
 
Schaumverödung
Kleinere verbliebene Aderäste können auch per Schaumverödung (Sklerosierung) beseitigt werden. Mit feinsten Kanülen wird ein spezieller Verödungsschaum injiziert, der die Venenwände verklebt, und der Körper baut die Reste allmählich unsichtbar ab.
 
Laser-Behandlung
Dicht unter der Haut liegende dünne Haargefäße eignen sich für die Laser-Entfernung von außen. Die bisher besonders schwierig zu behandelnden roten Äderchen werden mit dem neuen so genannten YAG-Laser schonend verschweißt. Der Arzt fährt mit dem feinen Laserstrahl über die Äderchen auf der Beinoberfläche und diese verblassen.

Sollten nach der Entlassung aus unserer Klinik Beschwerden auftreten, so bitten wir Sie, wieder Kontakt mit uns aufzunehmen.

Abbildung Dr. med. Horst Peter Steffen
Ärztliche Leitung

Chefarzt Dr. med. Horst Peter Steffen


Sekretariat

Nora Röhrig
Tel. +02103 896-189
Fax: 2103 896-159
E-Mail: nora.roehrig@de.capio.com

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